Das Kirchenverbot in Saudi-Arabien sei kein Grund für Minarett-Verbot, hört man immer wieder als Argument gegen die Initiative. Das hat mir auch immer eingeleuchtet.
Aber warum eigentlich?
Alle reden von Globalisierung. Im Handel werden Waren ausgetauscht, und der Wert wird immer intensiv ausgehandelt. Unter den Staaten werden Doppelbesteuerungsabkommen vereinbart, die Behandlung der jeweils anderen Staatsangehörigen wird geregelt - warum nicht auch die Minarette und Kirchen?
Lasst uns global denken.
Mittwoch, 25. November 2009
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Comments by IntenseDebate
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Kirchenverbot in Saudi-Arabien kein Grund für Minarett-Verbot
2009-11-25T02:37:00-08:00
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Romy · 800 weeks ago
Die muslimische Welt protestiert…..wahrhaftig ist ja ihr gutes Recht, über Verletzungen von Menschenrechten in Europa sich zu entrüsten.
Nur scheinen die Politiker und die Bürger in diesen Ländern nicht zu akzeptieren, dass Toleranz nur auf Gegensetigkeit beruhen kann.
Den türkischen Politikern sollte es erinnert werden, dass bis heute die Kirchen in ihrer Heimat keinerlei Rechtsstatus haben. Sie können keine Immobilien – sprich Grundstück für den Kirchenbau - kaufen und nicht bauen. Sie können als Institution keine Mitarbeiter einstellen und keine aus dem Ausland holen.
In manchen muslimischen Ländern dürfen Christen bis dato überhaupt keine Kirchen bauen.
Die christliche Minderheit im Irak droht nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen durch Flucht und Vertreibung seitens radikalischer Muslime zu verschwinden.
In insgesamt neun islamischen Ländern, darunter Afghanistan und Saudiarabien, droht Konvertiten (Abkehrende vom Islam) die Todesstrafe.
Nicht überall sind die Staaten selbst die unmittelbaren Verfolger – meist aber bieten sie den ideologischen Hintergrund oder tolerieren die Attacken der Extremisten.
Die Wille des eigenen Volkes – die sich eben in Gesetzen und Bräuche äußert – wird also in muslimischen Ländern kritiklos akzeptiert oder sogar ermutigt, doch gegen die durch das Referendum gezeigte Überzeugung eines Teils der schweizer Bevölkerung gilt es zu meckern. Und mit Konsequenzen zu drohen.
Nur, Vox populi- vox mundi.
Offensichtlich wollen die Schweizer nicht in einer Europa Leben, wo ihnen Fundamentalisten verschreiben, was sie zu denken und zu veröffentlichen nicht haben, wie im Fall der berühmten Mohhamed – Karikaturen in Dänemark.
Vielleicht wollen sie nicht in einem Land leben, wo ein Teil der Bevölkerung ihre Töchter verschleiert und ihrer Söhne erlaubt, Frauen zu schlagen und Ehrenmorde zu begehen.
Und sie wollen nicht mehr über Muschees hören, wo Haß gegen unsere europaische Werte und unsere Kultur geprädigt wird.
Übrigens kann ich mir kaum vorstellen, dass das Land mit der ältesteren demokratischen Tradition sich verschreiben lässt, wie es den Gegenstand eines Referendums zu definieren hat. Gut so!
Man könnte an dieser Stelle kontraargumentieren, der Islam und der Islamismus wären nicht das gleiche und insofern muss man nicht die hier friedlich lebende und integrierte Muslime stellvertretend für andere „strafen“.
Die Antwort darauf ist, dass vielleicht der Bonus der europäischen Toleranz nicht unerschöpflich sein kann.
Jahrzehntelang haben sich die muslimische Bevölkerungsgruppen nicht integrieren lassen. Jahrelang haben sie sich nirgendwo klar von dem islamistischen Gedankengut differenziert.
Mit offenen Tagen der Muscheen ist das nicht gemacht. Wenn sie zumindest die Grundwerte der europäischen Aufklärung nicht verinnerlichen, werden sie in Europa auf immer weniger Akzeptanz sich erfreuen können.
Romy @eudoxa.org
uhlenbuschheini · 781 weeks ago
Alles was du sagst.
Sicher ist es ncith richtig die Muslime in der Schweiz den Mist ausbaden zu lassen, den andere verzapfen, doch jetzt ist es halt genug.Wie gesagt unsere tolleranz hat auch mal ein Ende und dort endet sie!
Und eins sage ich euch, so fangen Kriege an.
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